„Leicht über Soll!“

Alle Ziele noch in Sichtweite

Von Überforderung keine Spur! Auch wenn die beiden Topteams, Herren I und II, nach den Aufstiegen vielfach gefordert sind, ist der Klassenerhalt jeweils machbar. „Leicht über Soll“ performen die Teams insgesamt, wie der Vorstand bilanziert. Mit den Herren V erwartet man gar einen weiteren Aufsteiger.
Zu den Leistungen im Einzelnen: 

Herren I: Erste Runde Landesklasse
Die Hoffnung lebt noch!

Nachdem die erste Mannschaft nach einer intensiven Vorsaison über Umwege und glückliche Fügungen doch noch den Aufstieg in die Landesklasse geschafft hat, war die Erwartungshaltung und die Vorfreude auf die neue Saison immens. Personell gab es zur Vorsaison in der Hinrunde nur eine Veränderung, und zwar ersetzte Paul Guse Fabian Brinz an Position drei.

Vom ersten Spieltag zeigte das Team, dass man durchaus mit den Teams der Landesklasse spielerisch mithalten kann. Zwei knappe Niederlagen gegen Georgii Allianz und Hohenacker verhinderten allerdings eine potenziell bessere Position in der Tabelle. Auch gegen Zuffenhausen wurde ein Sieg im Entscheidungsdoppel verspielt. Bemerkenswert waren die Siege gegen Bettringen, Sillenbuch und zuletzt DJK Sportbund.

In Bezug auf die individuellen Leistungen stachen insbesondere die (Noch-)Jugendspieler Paul Guse und Nico Damson mit sowohl beeindruckenden Einzel- als auch Doppelbilanzen hervor.

In der Rückrunde wird es eine personelle Veränderung geben: Nico Damson wird in die zweite Mannschaft wechseln, im Tausch mit ihm wird Jonathan Guse das Team verstärken. Ziel ist hierbei, eine gute Kräfteverteilung auf die beiden Teams, damit sowohl der Klassenerhalt von Herren I als auch der von Herren II realistisch bleiben kann.

Auch wenn die erste Mannschaft auf dem neunten Tabellenplatz (7:13-Punkte) überwintern wird, ist in Anbetracht der vielen knappen Spiele sowie des Entwicklungspotentials unserer jungen Akteure noch lange nicht das letzte Wort im Abstiegskampf gesprochen.

 

Herren II: Klassenerhalt im Blick!
Junge Aufsteiger auf Rang vier

Nach dem erfolgreichen Aufstieg in die Bezirksliga stand die zweite Mannschaft in dieser Saison vor der Herausforderung, sich in der neuen Spielklasse zu behaupten. Entsprechend lautet das Ziel, den Klassenerhalt zu sichern.

Der Start in die Runde verlief durchaus nach Plan und so konnten in den ersten beiden Spielen direkt zwei Siege eingefahren werden. Doch im dritten Spiel gegen die TSV Georgii Allianz III fing das junge Team zu straucheln an: Hier konnte nur ein Unentschieden errungen werden. Im nachfolgenden Spiel musste gegen die Vereinskollegen von der TSV Georgii Allianz II sogar die erste Niederlage eingesteckt werden.

Daraufhin folgten zwei sehr bittere Niederlagen gegen SportKultur Stuttgart II und TSV Stuttgart-Mühlhausen, die beide im Schlussdoppel verloren wurden. Wobei letztere nicht gewertet wurde, da Mühlhausen ihre Mannschaft zurückgezogen hat.

Am Ende der Hinrunde steht die zweite Mannschaft mit einer fast ausgeglichenen Bilanz auf einem Mittelfeldplatz (9:7-Punkte, Rang vier). In der Rückrunde gilt es, an diese Leistungen anzuknüpfen, damit der Klassenerhalt erreicht werden kann.

In der Hinrunde ist insbesondere der Einsatz von Jonathan Guse und Marc Bossert hervorzuheben: Jonathan spielte in seiner ersten Bezirksliga Saison im vorderen Paarkreuz eine 10:6-Bilanz und Marc lieferte im mittleren sowie hinteren Paarkreuz eine 6:0-Bilanz ab.

 

Herren III: Neue Beständigkeit
Sogar der Aufstieg wäre noch in Sichtweite!

Die dritte Mannschaft, die von 2022 bis 2024 zwei Mal in Folge aufgestiegen ist, schlägt sich auf Bezirksebene weiterhin gut. Mittlerweile etablierte sie sich als feste Größe in der Bezirksklasse. Wie schon 2024/25 behält man Anschluss an die Spitzenteams: 8:6-Zähler zeugen von dieser Stärke, die sich trotz des regelmäßigen Fehlens der Nummer eins, Nikita Giltmann, entfaltete.

Das Team wusste das jedoch beachtlich aufzufangen: Luca Naumann erreichte im vorderen Paarkreuz eine leicht positive Bilanz, während Tobias Conzelmann mit ausgeglichen Werten überzeugte. Neu im Vergleich zur Vorsaison war die Stärke in der Mitte: Hier erzielten Dominik Baitinger und David Rieß klar positive Bilanzen, sodass – anders als im Vorjahr – weniger Druck auf dem hinteren Paarkreuz lastete.

Mit leichten Veränderungen wird die Mannschaft, die sich durch einen guten Zusammenhalt auszeichnet, im Januar in die Rückrunde starten: Nikita Giltmann und Dominik Baitinger verlassen das Team in Richtung zweite Mannschaft, dafür rücken Santino Santaniello und Vassili Pustovarov in die Dritte.

Auch wenn rein rechnerisch selbst der Aufstieg in Reichweite wäre, konzentriert sich das Sextett darauf, Platz drei zu halten und sich weiterhin als beständiger Bezirksklassen-Teilnehmer zu beweisen.

 

Herren IV: Neue Klasse, neues Glück
„Puffer“ in beide Richtungen

Mit vollem Elan ist unsere vierte Herrenmannschaft nach ihrem Aufstieg in die Kreisliga A gestartet und wurde direkt im ersten Spiel gegen DJK Sportbund Stuttgart VII eingebremst.

In der vergangenen Saison konnte unsere vierte Mannschaft noch fast ohne Punktverlust den Aufstieg meistern, wogegen sich die Stärke der anderen Teams in der höheren Klasse ohne Zweifel bemerkbar macht. Fünf Spiele der Vorrunde 2025/ 2026 gingen über die volle Distanz: Vier mal 9:7, davon zwei Siege und ein Remis. Das zeigt die ausgeglichene Spielstärke der Klasse. Vier Punkte machen den Unterschied vom zweiten bis zum siebten Tabellenplatz.

Feuerbach IV rangiert aktuell im Mittelfeld: Auf Rang sechs in der 10er-Konkurrenz. Der Klassenerhalt ist und bleibt vorrangiges Ziel unserer vierten Mannschaft, was zum jetzigen Zeitpunkt – mit 9:9-Punkten – in jedem Fall machbar erscheint.

 

Herren V: Klarer Herbstmeister 
Fernrohr auf Kreisliga B gerichtet!

Die TT-Mannen von Feuerbach V legten eine fast makellose Vorrunde auf die Platten. Keine einzige Niederlage in der Kreisliga C bedeutete die alleinige Tabellenführung, im Fußball würde man das als Herbstmeisterschaft bezeichnen. Lediglich zwei Unentschieden gegen TuS Stuttgart und VFB VI verzeichneten die Fünfer unter Mannschaftsführer Geraud Devos. Saisonhöhepunkt war das grandiose 9:1 gegen Mitfavorit TSV Birkach – eine krachende Niederlage für den bis dahin Tabellenzweiten.

Immer wieder verstärkt wurde die Mannschaft dazu von den Jugendspielern Bilal Dilji, Anton Pfeiffer und Tim Mattis Winkler, allesamt fleißige Punktesammler. Aber auch die aus der bisherigen Viermannschaft hervorgehenden Geraud, Sudipto Roy und Michael Pfeiffer spielten sehr erfolgreich, zudem stieß der wieder gesundete Routinier und Ballonabwehrkünstler Heiko Seng zum Team.

Noch etwas Statistik? Gerne! In den zehn Begegnungen gab Feuerbach V nur 31 Spiele ab, im Schnitt gewann man also 9:3. Sollte es in der Rückrunde auch so gut laufen, steht einem direkten Aufstieg in die Kreisliga B nichts im Wege. Die Taktik ist klar: Volle Pulle, keine Geschenke.

Texte von: Jurij von Randow, Benedikt Müller, David Rieß, Alexander Wais und Michael Pfeiffer.

„Leicht über Soll!“