Wie endet die Saison?
Die Rückrunde läuft auf Hochtouren, die Spieler bereiten sich auf entscheidende Spiele vor. Wie steht die Sportvereinigung nach zwei Dritteln der Saison da?
Herren I: Kraftakt Klassenerhalt
Wie befürchtet gestaltet sich die Landesklassen-Saison herausfordernd. Zwar hat das Team um Kapitän Jurij von Randow regelmäßig Chancen auf Zählbares, punktet jedoch zu selten (8:18-Zähler). Das Spielverhältnis von 80:105 verdeutlicht gleichzeitig, dass das Team stark genug für das (untere) Mittelfeld der Liga wäre.
Da mutmaßlich gleich fünf Teams absteigen werden, ist das Ziel Klassenerhalt jedoch eine Herkules-Aufgabe. Allerdings hat die Mannschaft ein machbares Restprogramm, sodass das letzte Wort noch nicht gesprochen ist.
Herren II: Vom Aufsteiger zum Topteam
Auch die Herren II hatten sich auf ein schweres Jahr eingestellt. Nach zehn Partien ist das Sextett allerdings Dritter und hat einen gigantischen Vorsprung auf die Abstiegsregion! Mit 13:7-Zählern ist das Team so weit vom Tabellenkeller entfernt, dass man um den Begriff Topteam nicht herumkommt.
Wie man sich so verschätzen konnte? Diese Frage hat zwei Antworten: Einerseits sind die J19-Spieler – insbesondere Jonathan Guse und Fabi Brinz – ein weiteres Mal wahre Punktegaranten. Andererseits profitierte die oft gut aufgestellte Zweite davon, dass die Konkurrenz regelmäßig Ersatzspieler an Bord hatte.
Herren III: (Fast) ein Topteam
Der direkte Aufstieg von der Kreisliga B über die Kreisliga A bis in die Bezirksklasse galt als Sensation. Nun ist das auf einigen Positionen veränderte Team sogar in der Spitzengruppe der Liga angekommen. Mit 10:6-Zählern hat man sogar noch eine theoretische Chance auf den Aufstieg. Erst recht seit dem Erfolg gegen Allianz IV!
Der Dritten gelingt es, ähnlich wie der Zweiten, fast immer in guter Aufstellung anzutreten. Darüber hinaus ist das mittlere Paarkreuz stark verbessert: Dominik Baitinger (4:2) und David Rieß (9:5) gaben hier zumeist den Ton an.
Auch wenn man, wie zuletzt gegen Georgii Allianz, wie ein Aufstiegsaspirant aufschlug, lohnt sich ein Blick auf das große Ganze – und daher bleibt man gerne in der Bezirksklasse.
Herren IV: Ambitionierter Aufsteiger
Das Team um Mannschaftsführer Alex Wais spielt eine starke Saison. Der Aufsteiger hat mit 13:9-Zählern einen Mittelfeldplatz inne und noch rechnerische Chancen auf einen der zwei Aufstiegsplätze. Auch wenn dies aufgrund des Restprogramms schwierig erscheint, macht das Team auf sich aufmerksam, ohne personell aus dem Vollen schöpfen zu können.
Neben Kapitän Wais, der im mittleren Paarkreuz mit 7:1-Erfolgen eine Bank ist, ragen besonders Bilal Dilji (15:1) und Philipp Lampelj (8:2) heraus.

Herren V: Alle Zeichen auf „Hoch“
Die fünfte Herrenmannschaft ging erstmals in einer 6er-Spielklasse an den Start und zündete sofort den Turbo. Die 26:2-Zähler sind beeindruckend für ein Team, das unterm Strich wenig Punktspielerfahrung aufweist. Es kann bereits sechs Spieltage vor Schluss die Aufstiegsfeier planen!
Besonders erfolgreich agierten bislang Michael Pfeiffer (9:0-Siege), Wiedereinsteiger Steffen Hiebsch (13:2) und Teamkapitän Géraud Devos (12:3). Zu diesen sensationellen Bilanzen kommt noch eine sagenhafte Doppel-Stärke hinzu – besonders häufig siegten Sudipto Roy/Michael Pfeiffer (5:0).
